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Schyven / Van Bever Orgel in Notre-Dame de Laeken 125.00EUR
Beschreibung

Sample set der Schyven / Van-Bever organ von Notre Dame de Laeken (Belgien)

Die große Schyven / Van Bever Orgel der Notre-Dame Kirche in Laeken (Brüssel, Belgien) zeigt den Höhepunkt der romantischen Orgelbaukunst in Belgien. Pierre Schyven, der mit Cavaillé-Coll zusammen gearbeitet hatte, hat einen eigenen einzigartigen Stil entwickelt. Seine Orgeln weisen viele Gemeinsamkeiten mit den Orgeln des französischen Vorbildes auf, haben aber einen ganz eigenen Klangcharackter. Der Klang dieser Orgel ist geprägt von kraftvollen Zungen, wunderbaren Solo-Flöten und einem mächtigen, aber niemals schrillen, Tutti. Wir freuen uns und sind stolz, Ihnen diese wunderbare Orgel für Hauptwerk präsentieren zu können.

Dieses Sample Set ist ausschließlich für Hauptwerk ab Version 2 verfügbar. Es enthält etwa 60 verschiedene Klangkombinationen dieser bekannten Orgel. Es werden drei Release-Level (den original aufgenommenen Raumhall sowie zwei künstlich erzeugte Release-Sample Ebenen für Staccato und Portato-Töne). Die Raumimpulsantwort, die zur Erzeugung der zusätzlichen Release-Sample verwendet wurde, ist im Set enthalten.

Hinweis: Das Sample-Set ist nicht verschlüsselt. Somit können die Samples auch mit anderen Software-Samplern verwendet werden und ein Hauptwerk-Dongle ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie auch im User's manual.

Für dieses Sample Set ist eine kostenlose Testversion verfügbar. Bitte wählen Sie das 'Testversion'-Tab für detaillierte Informationen hierüber.

 

Details

Das Sample Set

Das Notre-Dame de Laeken Sample-Set enthält ca. 60 Klangkombinationen bzw. Einzelregister auf drei Manualen und Pedal, die üblichen Koppeln sowie zehn frei programmierbare Setzer. Zusätzlich zu der original aufgenommenen Hallfahne wurden zwei weitere Release-Ebenen mit Hilfe von Faltungshall erzeugt. Diese Technik haben wir als erste bei dem Madeleine Sample-Set mit großem Erfolg angewandt, und auch hier ist das Ergebnis erstaunlich.

Alle Register bzw. Kombinationen wurden mit zwei hochwertigen Neumann Mikrofonen direkt auf DAT aufgezeichnet, das Sampleformat ist 16bit 44,1kHz. Für die meisten Kombinationen wurden jeweils vier Samples/Oktave aufgenommen, die Celestes im Einzeltonverfahren. Die Voix humaine im Récit wurde mit Tremulant aufgenommen, da sie meistens so eingesetzt wird. Dadurch wird ein optimaler Tremulant-Effekt erzielt. Daher wird dieses Register auch nicht vom Récit Tremulanten des Sample Sets, der das von Hauptwerk eingeführte Wave-Form Prinzip verwendet, beeinflusst. Dennoch ist auch der Zusammenklang mit anderen Registern mit Tremulant hervorragend, wie man z.B. beim Klangbeispiel Andante von Lefébure Wely sehr schön hören kann.

Es stehen zwei Versionen zur Verfügung, eine Version für Anwender mit begrenztem verfügbaren Hauptspeicher ("lowmem"), und die Standard-Version. Beide Versionen beinhalten sämtliche Kombinationen. Einige Kombinationen, in der Tabelle unten blau markiert, sind redundant, da sie vollständig aus anderen im Set enthaltenen Klängen aufgebaut werden können. Diese können beim Laden weggelassen werden, um Speicher zu sparen. Darüber hinaus kommen bei der lowmem Version nur zwei Release-Ebenen (Original plus Staccato) zum Einsatz, die Hallfahnen sind leicht gekürzt und der Manualkompass reicht nur bis g''' (entsprechend dem Original). Das "volle" Set nutzt dagegen drei Release-Ebenen, ungekürzte Hallfahnen und reicht bis c''''. Den Speicherbedarfs können Sie mit den Angaben unter dem Tab "Voraussetzungen" schätzen.

Beide Versionen verwenden dieselbe Config-Datei, so dass Voicing und andere Einstellungen automatisch für beide Versionen gelten.

Verfügbare Kombinationen

Hier sind alle im Set enthaltenen Klangkombinationen bzw. Einzelregister aufgelistet.

Grand Orgue (I) C-g’’’

  1. Bourdon 16’
  2. Bourdon 16' et Doublette 2'
  3. Bourdon 16’, Flûte harm. 8'
  4. Bourdon 16', Flûte harmonique 8', Flûte octaviante 4'
  5. Bourdon 8' et Flûte octaviante 4'
  6. Bourdon 8' et Doublette 2'
  7. Fonds 8’
       Montre 8’, Bourdon 8’, Flûte 8’, Gemshorn 8’, Salicional 8’
  8. Fonds 8’4’
       Montre 8’, Bourdon 8’, Flûte 8’, Gemshorn 8’, Salicional 8’, Prestant 4’, Flûte 4’
  9. Fonds 8’4’ et Fourniture
       Montre 8’, Bourdon 8’, Flûte 8’, Gemshorn 8’, Salicional 8’, Prestant 4’, Flûte 4’, Doublette 2’, Fourniture VI rgs
  10. Fonds 16’8’4’
       Montre 16’, Bourdon 16’, Montre 8’, Bourdon 8’, Flûte 8’, Gemshorn 8’, Salicional 8’, Prestant 4’, Flûte 4’
  11. Fonds 8’4’ et Anches 8’4’
       Montre 8’, Bourdon 8’, Flûte 8’, Gemshorn 8’, Salicional 8’, Prestant 4’, Flûte 4’,  Trompette 8’, Ophicléïde 8‘, Clairon 4’
  12. Flûte harmonique 8'
  13. Flûte 4'
  14. Gambes et Flûtes 8'
       Flûte harmonique 8', Gemshorn 8', Salicional 8'
  15. Salicional 8' et Gambes 8'
      Gemshorn 8', Salicional 8'
  16. Grand Cornet
  17. Anches 8’4’
       Trompette 8’, Ophicléïde 8‘, Clairon 4’
  18. Anches 16’8’4’
       Bombarde 16’, Trompette 8’, Ophicléïde 8‘, Clairon 4’
  19. Bombarde 16'
       (derived stop, samples from G.O. Trompette 8’ and Ped. Bombarde 16’)
  20. Trompette 8'
  21. Plein Jeu
         Montre 16’, Bourdon 16, Montre 8’, Bourdon 8’, Prestant 4’, Fourniture VI
  22. Tutti 
       Montre 16’, Bourdon 16’, Montre 8’, Bourdon 8’, Flûte 8’, Gemshorn 8’, Salicional 8’, Prestant 4’, Flûte 4’, Doublette 2’, Fourniture VI, Grand Cornet V, Bombarde 16’, Trompette 8’, Ophicléïde 8‘, Clairon 4’

Positif-expressif (II) C-g’’’

  1. Bourdon 8' et Quinte 2 2/3'
  2. Dolciana 8', Carillon 3 rangs
  3. Dolciana 8' et Flûte 4'
       Dolciana 8', Gambe 8', Bourdon 8', Flûte 4'
  4. Flûte 8'4’
       Flûte 8', Flûte 4'
  5. Fonds 8'
       Flûte 8', Dolciana 8', Gambe 8', Bourdon 8'
  6. Fonds 16'8'4' et 2 2/3'
       Quintaton 16', Flûte 8', Dolciana 8', Gambe 8', Bourdon 8', Flûte 4', Quinte 3'
  7. Fonds et Mixtures
       Quintaton 16', Flûte 8', Dolciana 8', Gambe 8', Bourdon 8', Flûte 4', Quinte 3', Mixture (=Carillon) III rangs
  8. Carillon 3 rgs.
  9. Unda Maris 8’
       (recorded together with Dolciana 8’)
  10. Clarinette 8'
  11. Musette 8'
  12. Trompette Céleste 8'
  13. Tutti
       Quintaton 16', Flûte 8', Dolciana 8', Gambe 8', Bourdon 8', Flûte 4', Quinte 3', Mixture (=Carillon) III rangs, Trompette céleste 8', Musette 8'

Récit-expressif (III) C-g’’’

  1. Voix céleste 8'
       Gambe 8', Voix céleste 8'
  2. Voix humaine 8'
       Voix Humaine 8' Trémolo
  3. Trompette harmonique 8'
  4. Fonds 8'
       Gambe 8', Flûte octaviante 8', Dolce 8', Bourdon 8'
  5. Fonds 16'8'4'
       Bourdon 16', Gambe 8', Flûte octaviante 8', Dolce 8', Bourdon 8', Flûted'écho 4'
  6. Bourdon 16' et Flûte 4'
  7. Bourdon 8, Flûte 4', Hautbois 8'
       Bourdon 16', Flûted'écho 4', Basson et Haut bois 8'
  8. Flûte octaviante 8'
  9. Flûte 8'4'
       Flûte octaviante 8', Flûted'écho 4'
  10. Gambe 8'
  11. Plein Jeu
       Bourdon 16', Flûte octaviante 8', Bourdon 8', Flûted'écho 4', Flageolett 2', Fourniture III rangs
  12. Flûte 8'4'2'
       Flûte octaviante 8', Flûted'écho 4', Flageolett 2'
  13. Bourdon 8', Flûte 4', Octavin 2', Hautbois 8'
       Bourdon 8', Flûted'écho 4', Flageolett 2', Basson-Hautbois 8'
  14. Anches 8'4'
       Trompette harmonique 8', Basson-Hautbois 8', Voix Humaine 8', Clairon harmonique 4'
  15. Anches 16'8'4'
       Basson 16', Trompette harmonique 8', Basson-Hautbois 8', Voix Humaine 8', Clairon harmonique 4'
  16. Tutti
       Bourdon 16', Gambe 8', Flûte octaviante 8', Dolce 8', Bourdon 8', Flûted'écho 4', Flageolett 2', Fourniture III rangs, Basson 16', Trompette harmonique 8', Basson-Hautbois 8', Voix Humaine 8', Clairon harmonique 4'

Pédale C-g'

  1. Fonds 16'8’
       Flûte 16', Bourdon 16', Flûte 8', Violoncelle 8'
  2. Fonds 32'16'8'
       Sous-Basse 32', Flûte 16', Bourdon 16', Quintaton 12', Flûte 8'
  3. Fonds 32'16'8'4'
       Sous-Basse 32', Flûte 16', Bourdon 16', Quintaton 12', Flûte 8', Violoncelle 8', Flûte 4'
  4. Fonds et Trompette 8'
       Flûte 16', Bourdon 16', Flûte 8', Violoncelle 8', Flûte 4', Trompette 8’
  5. Clairon 4'
  6. Bombarde 16'
  7. Tutti
       Sous-Basse 32', Flûte 16', Bourdon 16', Quintaton 12', Flûte 8', Violoncelle 8', Flûte 4', Bombarde 16', Trompette 8', Clairon 4'
  8. Soubasse 32', Flûte 16', Bourdon 16'
  9. Bourdon 16’
       (derived stop, samples from G.O.)
  10. Violoncelle 8’
       (derived stop, samples from Recit Gambe 8’)
  11. Flûte 4’
      (derived stop, samples from G.O.)
Voraussetzungen
Lizenzbest.

Dieses Sample-Set wurde speziell für die Verwendung mit Hauptwerk™ mind. Version 2 entwickelt und ist nicht mit anderen Software-Samplern verwendbar. Für die Nutzung des Sample-Sets ist ein leistungsfähiger PC mit mind. 4GB verfügbarem Arbeitsspeicher und einem 64bit-Betriebssystem notwendig.

Das Set enthält separate Definitionsdateien für Bildschirmauflösungen von 1024x768 und 1280x1024 Pixel. Die 1024x768 Version enthält aus Platzgründen keine Darstellung von Manualen und Pedal, ermöglicht aber auch anwendern mit 15" Monitoren die Nutzung des Sets.

Hauptwerk bietet eine Vielzahl von Optionen beim Laden eines Sample-Sets. In der folgenden Tabelle haben wir den Speicherbedarf je Rank für einige typische Parameterkombinationen zusammengestellt. Mit diesen Angaben können Sie abschätzen, wie viele Kombinationen in eine gebene Speichergröße passen. In der ersten Tabellenspalte ist der Grundbedarf (Hauptwerk ink. geladenem ODF) angegeben, die weiteren Spalten enthalten dann den Speicherbedarf für die Samples.

 

Hauptwerk with ODF loaded

14bit, single-loop, compr.

16bit, multi-loop, compr.

16bit, single-loop, uncompr.

LowMem

160 MB

70 MB

107 MB

116 MB

Full

160 MB

110 MB

151 MB

197 MB

Lizenzvereinbarung
§1) Diese Lizenzbestimmungen gelten zwischen Pipeloops (Reiner Suikat) und dem Käufer eines Sample Sets. Ein Sample Set besteht aus den Samples und, je nach Version, Bild-, Datenbank- und anderen Dateien.
§2) Pipeloops gewährt dem Käufer ein zeitlich unbegrenztes, nicht übertragbares Nutzungsrecht für das Sample Set. Der Käufer darf das Sample Set mit jeglicher Software nutzen, die die verwendeten Formate wiedergeben kann. Alle Rechte, insbesondere Urheberrechte, verbleiben bei Pipeloops.
§3) Der Käufer darf das Sample Set für öffentliche Aufführungen bzw. Aufnahmen verwenden, es sei denn, für ein bestimmtes Sample Set wird von uns etwas anderes festgelegt. Im Falle einer solchen Nutzung muss der Käufer im Programm oder auf dem Aufnahmemedium auf das verwendete Sample Set verweisen. Außerdem bitten wir um eine E-Mail Benachrichtigung im Fall einer öffentlichen Nutzung unserer Sample Sets.
§4) Der Käufer darf Sicherungskopien unserer Sample Sets anlegen. Es ist nicht erlaubt, Kopien (auch von Teilen) unserer Sample Sets an Dritte weiterzugeben.
§5) Der Weiterverkauf unserer Sample Sets im privaten Rahmen ist erlaubt. In diesem Fall muss der Kunde eine schriftliche Erklärung an uns senden, in der er erklärt, dass er das Originalmedium und alle Kopien an den neuen Käufer weitergegeben und sämtliche Dateien des Sample Sets von seinem Computer gelöscht hat. Darüber hinaus muss uns der Name und die Anschrift des neuen Käufers mitgeteilt werden.
§6) Pipeloops übernimmt weder eine Garantie noch Haftung für Sample Sets. Es ist in der Verantwortung des Käufers, beim Testen eines neuen Sample Sets so vorzugehen, dass eine Beschädigung des angeschlossenen Audio-Equipments ausgeschlossen ist.
Das Akzeptieren dieser Vereinbarung ist Vorraussetzung für die Installation in Hauptwerk.

Bilder

Klangbeispiele

Virtuelles Orgelkonzert in Notre-Dame de Laeken

Organist: Anton Doornhein aus den Niederlanden. Herzlichen Dank an Anton für diese Aufnahmen!

Alle Stücke wurden direkt mit Hauptwerk ohne jegliche zusätzliche Klangbearbeitung aufgenommen.

Louis Vierne: Symphonie Nr. 1 für Orgel
Prelude
Fugue
Pastorale
Allegro vivace
Andante
Final

Cesar Franck: Choral Nr 1 in E-Dur aus Trois chorals pour grand Orgue
Registrierung für diese Aufnahme

Jacques-Nicolas Lemmens: Fanfare

Felix Mendelssohn: Romance sans paroles

Lefébure Wely: Andante

Louis Vierne: Meditation (aus Trois Improvisations; Transkription: Maurice Duruflé)

Louis Vierne: Toccata (from Pieces de Fantaisie)

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Anhören!

Testversion

Dies ist die Testversion des Schyven / Van Bever Samplesets (Notre-Dame de Laeken, Belgien). Detaillierte Informationen und Klangbeispiele dieses Sample Sets finden Sie in der Beschreibung der Vollversion.

Die Testversion ist eine vollständige Version mit folgenden Einschränkungen:

  • Die Definitionsdateien und Samples sind verschlüsselt, somit funktioniert die Testversion nur mit einer registrierten Hauptwerk Installation (mit Dongle).
  • Es sind nur die 15"-GUI Versionen enthalten. Auf diesen werden die Manuale nicht dargestellt und die Darstellung ist nicht so hochwertig wie bei der 17"-Version, aber auf Grund der Dateigröße mussten wir hier Abstriche machen.
  • Ungefähr einmal in der Minute wird die Tonausgabe für etwa 5-6 Sekunden unterdrückt. Alle Register bleiben gezogen und Sie können nach der Pause sofort weiterspielen.
  • Die Testversion besteht aus zwei jeweils etwa 2,2GB großen Dateien. Sie müssen beide Dateien laden und mit dem Hauptwerk-component-installer installieren.
Die Orgel

Disposition

Grand Orgue (II) C-g’’’
Montre 16'
Bourdon 16'
Montre 8'
Flûte harmonique 8'
Gemshorn 8'
Salicional 8'
Gambe 8'
Bourdon 8'
Prestant 4'
Flûte 4'
Doublette  2' (C)
(1874: Trompette céleste 8')
 (1912: Quinte 51/3') (B)
Fourniture VI rangs
Grand Cornet V rangs
Bombarde 16'
Trompette 8'
Ophicléïde 8'
(1874: Cor anglais 8’)
Clairon  4'

 

Positif expressif (I) C-g’’’
Quintaton 16'
Flûte 8'
Dolciana 8'
Unda maris 8'
(ab 1912) (B)
Gambe 8'
Bourdon 8'
Flûte  4'
(1874: Flûte 8')
Quinte 3'
Mixture III rangs
(ab c1= Carillon)
Trompette céleste 8'
Clarinette 8'
Musette 8'
(ab 1912) (B)

 

Récit expressif (III) C-g’’’
Bourdon 16'
Gambe 8'
Flûte octaviante 8'
Dolce 8'
Voixcéleste 8'
Bourdon 8'
Flûted'écho 4'
Flageolett 2'
Fourniture III rangs
Basson 16'
Trompette harmonique 8'
Basson-Hautbois 8'
Voix Humaine 8'
Clairon harmonique 4'
(1874: Cor 16')
Trémolo
 
Pédale C-f’
Sous-Basse 32'
Flûte  16'
Bourdon 16'
Quintaton 12'
Flûte 8'
Violoncelle  8'
Flûte  4'
Bombarde 16'
Trompette 8'
Clairon  4'
Pédale de Combinaison
Réunion
   du Grand-Orgue au Pédalier du Positif au Pédalier
   du Récit au Pédalier
   du Récit au Grand-Orgue
   du Positif au Grand-Orgue
   du Récit au Positif
   du Grand-Orgue l'octave grave
Forté général
Appel de jeux de combinaison
   du Grand-Orgue, Récit, Pédalier

Orgelbauer / Facteurs d’orgue / Organbuilders
   Pierre Schyven & Cie 1874
   Salomon Van Bever 1906/1912 (B)
   Patrick Collon 1975/78 (C)

 

Geschichte der Orgel

Die große Orgel von Pierre Schyven (1874) und Salomon van Bever (1912) in der Eglise Royale Notre-Dame de Laeken, Brüssel ist ein Glücksfall für den Orgelbau und das ideale Instrument für eine digitale Klangbibliothek.

Die Kirche hat als Grablege der belgischen Könige mit ihrer monumentalen Krypta seit ihrem Bau stets eine Sonderstellung innegehabt. Als die Orgel erbaut wurde, wollte man auch in Sachen Orgelbau hier den großen Kirchen der europäischen Nachbarhauptstädten in Nichts nachstehen und verpflichtete einen der besten Ogelbaumeister des Landes, Pierre Schyven, der nach Antwerpen hier in Brüssel sein zweitgrößtes Instrument überhaupt erbaute.

Zweifellos aufgrund dieser besonderen Stellung dieser Kirche, hat die Orgel nach einem Umbau durch Salomon Van Bever 1912 in einem Dornröschenschlaf quasi alle Moden und Stürme der Orgelbewegung weitestgehend unbeschadet überstanden und stellt heute eines der schönsten Instrumente Belgiens dar.

Die schnurgerade Avenue de la Reine führt direkt auf die neogotische Eglise Notre Dame de Laeken zu, die als königliche Grabkirche und in Erinnerung an die früh verstorbene, im Volk sehr beliebte erste belgische Königin Louise Marie von Frankreich (1812-1850) nach den Ideen des Architekten Joseph Poelaert (1817-1879) seit 1854 errichtet und 1872 geweiht wird. 1908 nach anderen Plänen vollendet, werden seit der Weihe in ihrer Krypta alle belgischen Monarchen bestattet.

Der belgische Staat beauftragt 1870 die angesehene Werkstatt Merklin-Schütze mit dem Bau einer großen Orgel. Joseph Merklin und Friedrich Schütze spielen bei der Erneuerung des belgischen Orgelbaus eine bedeutende Rolle. Hierbei werden sie vom Direktor des Brüsseler Konservatoriums, François-Joseph Fétis unterstützt. 1855 wird die Firma Ducroquet in Paris durch Merklin-Schütze übernommen. Bis 1858 ist hier Charles-Spakman Barker Werkstattmeister. Seit 1843 in Diensten Merklins und ab 1851 dessen Werkstattleiter

In Brüssel übernimmt der 1827 in Brüssel geborene Pierre Schyven zusammen mit Armand und Jaques Verreyt die Werkstatt und führt sie unter dem Namen P. Schyven & Cie fort. Späte Brüsseler Merklin-Instrumente und frühe Schyven-Instrumente unterscheiden sich nurwenig. Cavaillé-Coll soll Schyven (die Brüsseler Linie) sehr geschätzt haben, im Gegensatz zur der von ihm gefürchteten Pariser Werkstatt. So kann man Schyven auch nicht als Cavaillé-Coll-Epigonen betrachten, vielmehr sah er sich den gleichen Prinzipien im Orgelbau verpflichtet. Von 1871bis 1874 baut Schyven an der Orgel zu Laeken. Nach der Orgel der Kathedrale in Antwerpen wird sie sein größtes Werk. Sie erhält 51Register, 13 Tritte, 2 Barkerhebel für Grand-Orgue und Récit (der Winddruck beträgt 170 mm WS!) und einen gigantischen neogotischen Prospekt. Das Einweihungskonzert im November 1874 bestreiten Alphonse Mailly und Alexandre Guilmant. Letzterer komponiert eigens für diesen Anlaß die Orgel-Solo-Version seiner Symphonie Iund widmet sie dem anwesenden belgischen König.

1888 nimmt Schyven anläßlich einer Reinigung mit anschließender Intonation Wartungsarbeiten an der Mechanik und den Windladen vor. Die Barkerhebel von Récit und Grand-Orgue werden durch präzisere ersetzt. Ein neuer Magazinbalg mit zwei Kalkantenplätzen wird installiert und der Winddruck von 170 mm WS auf 120 mm WS gesenkt.

1905 zieht sich Pierre Schyven aus seiner Firma zurück, die seit dem letzten Jahrzehnt unter der Mitinhaberschaft seines Sohnes François (1856-1927) mehr und mehr zu einer industriellen Produktion von Instrumenten übergegangen ist. François setzt das Geschäft bis zu seinem Tode fort, baut jedoch keine neuen Instrumente mehr.

1902 überträgt man die Pflege der Orgel Salomon van Bever (1851-1916). Mit seinem Bruder Adrian (1837-1895) arbeitete er bislang in der bekannten Orgelbauwerkstatt von Hippolyt Loret, ist diesem 1866, als Loret seine Werkstatt nach Paris verlegte, gefolgt und hat dort bis 1878 gearbeitet und auch bei Aristide Cavaillé-Coll seine Kenntnisse perfektioniert, dessen Konzeption seine gesamte weitere Karriere bestimmen sollte.1880 übernehmen die Gebrüder Van Bever die Werkstatt Loret und führen sie in Laeken weiter. Van Bever nimmt einige Veränderungen an der Disposition vor: Clairon 4 tritt an die Stelle von Cor 16' im Récit. Die Ophicléïde 16' des Positif tritt nun als 8' an die Stelle von Cor anglais 8' im Grand-Orgue. Neben Intonation und Reinigung werden sämtliche Bälge und das Récit überarbeitet. Montre 16' erhält neue Condukte und das Positif einen Barkerhebel.

Als der noch nicht vollendete Bau des Kirchturms fortgesetzt wird, muß die Orgel 1906 abgetragen werden. Nach Fertigstellung des Turms 1908 beschließt man aus architektonischen Gründen die Rosette freizulassen, was eine Preisgabe des prächtigen Schyven-Prospektes bedeutet. Trotz dieses Verlustes wird die Orgel unter Beibehaltung der Windladen, des alten Spieltisches und des alten Pfeifenbestandes wieder installiert mit neuer Windlade für das Positif, das jetzt schwellbar ist und zwei weitere Register erhält: Musette 8' und Unda maris 8'. Auf dem Grand-Orgue weicht die Trompette céleste 8' einer Quinte 5 1/3'. Die Registertraktur von Récit und Positif erhalten pneumatische Hilfe, Grand-Orgue und Pédale bleiben weiterhin mechanisch. Die größten Pfeifen des Sous-Basse 32' werden an die Rückwand der Seitenschiffe in schmalen Gehäusen untergebracht, um nicht die Rosette des Hauptschiffs zu verdecken. Zur Wiedereinweihung am 10. Mai 1912 präsentiert sich das Instrument schon fast im heutigen Zustand. Nach dem Tode Salomon Van Bevers 1916 übernehmen seine Neffen, die Gebrüder Draps, die Werkstatt und Pflege des Instruments, gefolgt von Salomon Eyckmans (1889-1978). 1975-78 wird die Orgel von Patrick Collon, Brüssel behutsam restauriert, im Grand-Orgue die Quinte 5 1/3' durch Doublette 2' ersetzt und strahlt seither in altem Glanz als Höhepunkt des belgisch-symphonischen Orgelbaus. 1994 übernimmt Etienne de Munck, SaintNicklas die Pflege der Orgel, der sie auch für diese Aufnahme gestimmt hat.

Die Organisten waren

 

  • 1901 Edmond Lemmens
  • 1904 Louisde Bondt
  • 1916 Clément Doucet
  • 1962 de Coster
  • seit 1962 Johan Moreau.
Verfügbare Optionen:
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