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Silbermann Orgel, Großhartmannsdorf 115.00EUR
Beschreibung

Die virtuelle Gottfried Silbermann Orgel von Großhartmanssdorf (1741, II/P/21)

 

Bitte beachten Sie auch die Lizenzbedingungen für diese Orgel. Anders als bei unseren bisherigen Sample Sets mussten wir hier leider öffentliche Aufführung oder die Installation in öffentlichen Räumen ausschließen, dies war eine Voraussetzung, um die Genehmigung zur Aufnahme zu bekommen.

Weitere Informationen zur Orgel und zum Sample Set finden Sie auch im PDF-Booklet, welches im Sample Set enthalten ist und jederzeit von Hauptwerk über den Menüpunkt 'Organ Information' abgerufen werden kann. Dieses Booklet können Sie hier herunterladen.

Einen Bericht über dieses Sample Set mit etlichen Klangbeispielen finden Sie auf der PCOrgan website.

Einen weiteren Bericht finden Sie auf der Orgelbits Website.

Mit diesem Sample Set wird eine der am Besten erhaltenen Orgeln Gottfried Silbermanns nun auch für Hauptwerk und damit für die heimische Orgel verfügbar. Die Orgel wurde in 2001 von Peter Ewers im Rahmen seiner für Gigastudio vorgesehenen 'Symphonic Organ Samples' aufgenommen und nun von uns für die Verwendung mit Hauptwerk lizenziert. Für Details über die Orgel und das Sample Set wählen Sie bitte das 'Details'-Tab aus.

Details

Die Orgel

Die Gottfried Silbermann Orgel in Großhartmannsdorf mit 21 Registern verteilt auf zwei Manuale und Pedal wurde in den Jahren 1738-1741 gefertigt. Sie hat 1178 klingende Pfeifen, 26 stumme Prospektpfeifen vervollständigen das Bild. Das Gehäuse ist 5,50m hoch, 4,30 m breit und 2,30 m tief, der Mittelturm zeigt das Wappen des Patronatsherrn Carlowitz. Die Orgel wurde am 3. Dezember 1741 geweiht.

Die Orgel zählt zu den am Besten erhaltenen Orgeln Gottfried Silbermanns, notwendige Repara-turen und Restaurierungen erfolgten nur zur Erhaltung des Instruments. Erste Reparaturen erfolgten 1780 durch Adam Gottfried Oehme aus Freiberg, weitere Arbeiten erfolgten durch die Firma Gebr. Jehmlich aus Dresden. Seit 1952 wird die Orgel von der Firma Eule Orgelbau aus Bautzen gewartet und instand gehalten. Zu welchem Zeitpunkt die Umstellung auf gleichschwebende Stimmung erfolgte, ist nicht belegt. Die Orgel ist höher gestimmt als heute üblich, die Analyse der aufge-nommenen Samples ergab eine Stimmung mit a1=462 Hz.

Auf dieser Orgel wurden zahlreiche LP und CD-Aufnahmen eingespielt, vornehmlich mit Werken von J.S. Bach. Sie zeichnet sich durch ein ausgesprochen klares und helles Klangbild aus und ist damit ideal für das Spiel barocker Orgelmusik geeignet.

Disposition

Hauptwerk
Principal 8´
Octava 4´
Qvintadena 8´
Rohr-Flöthe 8´
Cornett 3fach
Spitz-Flöthe 4´
Qvinta 3´
Octava 2´
Mixtuur 4fach

Oberwerk
Gedackt 8´
Rohr-Flöthe 4´
Nasat 3´
Octava 2´
Gemshorn 2´
Tertia 1 3/5´
Qvinta 1 1/2´
Sufflet 1´
Cimbel 2fach

Pedal
Subbass 16´
Octavbass 8´
Posaunenbass 16´

Das Sample Set

Die Orgel wurde Ton für Ton mit hochwertigen Mikrofonen aufgenommen. Dabei wurde ein Sampleformat von 16bit 44100Hz angewendet. Die Samples wurden sorgfältig vom Geräusch der Windanlage befreit und für die Verwendung in Hauptwerk aufbereitet. Die Samples wurden mit 30 Sekunden Länge/Ton aufgenommen, im Pedal sogar mit 60 Sekunden. Für die Verwendung in Hauptwerk wurden sie allerdings auf 8 bzw. 15 Sekunden/Ton gekürzt. Zum Berechnen der Loops und der Releasemarker wurde unser eigenes Tool SampleLooper verwendet. Die Samples haben bis zu neun Loops, einige wenige haben allerdings auch nur einen. Die Samples wurden mit dem vollen Raumhall aufgenommen, dieser ist mit 1,5-2 Sekunden relativ kurz. Wie bei unseren bisherigen Sample Sets haben wir auch hier zusätzliche Staccato-und Portato Release-Ebenen mit Hilfe von Faltungshall erzeugt. Diese machen den Klang bei schnellem Spiel deutlich natürlicher.
Das Sample Set ist verschlüsselt, kann aber dennoch sowohl mit der Free-Edition als auch mit der Trial-Version von Hauptwerk verwendet werden. Ein Dongle-Update ist nicht erforderlich.

Zusätzliche Funktionen:

 

  • Der Tonumfang wurde gegenüber dem Original erweitert, und zwar bis g''' für die Manuale und f' im Pedal. Da einige Register repetierend sind und somit zwischen originalem und erweiterten Tonumfang eine Diskrepanz bei c''' entsteht, kann mit einem zusätzlichen Schalter auf den originalen Umfang gewechselt werden.
  • Der Tremulant wirkt beim Original auf die gesamte Orgel, was die Möglichkeiten sehr stark einschränkt. Bei der virtuellen Orgel kann gewählt werden, ob er auf die gesamte Orgel oder nur auf das Oberwerk wirken soll.
  • Die Orgel ist im Original im Chorton gestimmt (a1=460 Hz). Diese Grundtonhöhe ist auch bei der virtuellen Orgel voreingestellt, egal ob in Hauptwerk "Original Organ Pitch" oder eine temperierte Stimmung gewählt ist. Ein zusätzlicher Schalter im GUI erlaubt, die Grundtonhöhe auf Kammerton a1=440Hz abzusenken, ohne dass dazu ein anderes Temperament-File geladen oder die Stimm-möglichkeit in Hauptwerk genutzt werden muss.
  • Es gibt zwei Voreinstellungen für das Windmodell: Instabil (entspricht dem Original) und stabil, so dass die Schwankungen durch den Windverbrauch weniger ausgeprägt sind. Darüber hinaus kann man den Effekt des Windmodells auch stufenlos über die Orgeleinstellungen in Hauptwerk wählen. (Leider ist die Hauptwerk Windmodellierung für Kunden in den USA nach wie vor nicht erhältlich).
  • Acht freie Kombinationen erleichtern schnelle Registrierungswechsel.
Voraussetzungen
Lizenzbest.

Für dieses Sample Set benötigen Sie die Software Hauptwerk (Crumhorn Labs) in einer Version ab 3.20. Dieses Sample Set kann mit der Hauptwerk Free Edition genutzt werden! Allerdings reicht die in der Free Edition verfügbare Polyphonie nicht für schnelle Folgen von Tutti-Akkorden aus, da wird dann doch mindestens die Basic-Edition benötigt.
Das Set ist sehr genügsam, sowohl was den Speicherbedarf als auch was die CPU Leistung Ihres PCs betrifft. Der Speicherbedarf ist hier kurz für die wichtigsten Optionen zusammengefasst:

Komprimiert, Single-Loop: ca. 1100 MB

Komprimiert, alle Loops: ca. 1700 MB

Unkompr., Single-Loop: ca. 1850 MB

Unkompr., alle Loops: ca. 2700 MB

Lizenzvereinbarung

Die Lizenzbestimmungen für unsere Samplesets finden Sie hier.

Bilder

Klangbeispiele

Ganz neu eingespielt! Diese Aufnahme wurde von Anton Doornhein eingespielt und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Wie üblich, direkt mit Hauptwerk aufgenommen und ohne jegliche Nachbearbeitung.


Nicolaus Bruhns, Praeludium und Fuge in e-moll
Ausdruck der bei der Aufnahme verwendeten Registrierungen

Hier können Sie die ersten Demo-Aufnahmen mit diesem Sample-Set hören. Die Stücke wurden live von Bert den Hertog gepielt. Die Aufnahmen erfolgten direkt in Hauptwerk und ohne jegliche Nachbearbeitung.

J.S. Bach, Canonische Variationen über "Vom Himmel hoch", BWV 769
Variation 1
Variation 2
Variation 3
Variation 4
Variation 5
Ausdruck der bei der Aufnahme verwendeten Registrierungen


J.S: Bach, Praeludium and Fuge a-moll, BWV 551
BWV551
Ausdruck der bei der Aufnahme verwendeten Registrierungen

Virtual Baroque von James Pressler hat eine eigene Mini-Concert Seite für dieses Instrument angelegt. Hier finden Sie eine stetig wachsender Zahl neuer Stücke.

Weitere Klangbeispiele finden Sie auf der PCOrgan website.

 

Testversion

Auch für dieses Set können Sie eine voll funktionierende Testversion herunterladen. Wie bei fast allen unserer Samplesets handelt es sich um das vollständige Set, es wird lediglich periodisch der Ton stummgeschaltet.

Den Link finden zum Download finden Sie hier.

Verfügbare Optionen:
Bitte klicken Sie auf den kleinen Pfeil rechts am Auswahlfeld, um die Liste der verfügbaren Optionen anzuzeigen. Wählen Sie dann die gewünschte Option durch Klicken mit der linken Maustaste auf den entsprechenden Eintrag aus. Vom normalen Produktpreis abweichende Preise werden in der Liste angezeigt.
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