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Collon Orgel Erlöserkirche Münster 300.00EUR 240.00EUR
Beschreibung

2 Manuale und Pedal, 38 Register, erbaut 1999

 

Die Patrick Collon Orgel in der Erlöserkirche in Münster von 1999 dürfte in ihrer musikalischen Konzeption einzigartig sein. Es handelt sich um eine im wahrsten Sinne des Wortes europäische Orgel. Patrick Collon ist es bei dieser Orgel gelungen, prägende Stilelemente verschiedener Regionen Europas zu einem ganz eigenen, individuellen Stil zu kombinieren. Die Orgel vereint dabei Elemente aus der barocken Stilepoche aus Frankreich, Spanien, Italien und Süddeutschland.

Als in den 1990er-Jahren in der Erlöserkirche in Münster eine neue Orgel geplant wurde, sollte diese passend zur kirchenmusikalischen Tradition der Gemeinde in handwerklicher barocker Bauweise erstellt werden. Wegen der schwierigen Akustik des Kirchenraumes, der tiefe Frequenzen stark unterdrückt, hohe Frequenzen dafür aber sehr klar wiedergibt und dabei jegliche Fehler im Ton schonungslos offenlegt, sollte die Orgel stark grundtönig ausgelegt werden und das Plenum nicht zu hart sein. Diese Anforderung sah man im süddeutschen Orgelbau des 18 Jahrhunderts erfüllt, mit einem grundtönig ruhenden Plenum, 8'-Stimmen in vielfältigen Klangfarben, strahlenden französischen Zungen und silbrig glänzenden Mixturen. Darüber hinaus waren diese Orgeln bereits multikulturell, sie vereinten deutsche, italienische und französische Stilelemente zu einer neuen Synthese.

So entstand an der Schwelle zum neuen Jahrtausend der Gedanke, den multikulturellen Aspekt noch weiter zu tragen und eine wahrlich europäische Orgel entstehen zu lassen. In Patrick Collon aus Brüssel wurde ein Orgelbauer gefunden, der tief in der barocken Orgelbautradition verwurzelt ist und bereits in fast allen wichtigen europäischen Orgelbaustilen wichtige Instrumente erschaffen hatte. Mit seiner Unterstützung entstand nun das Konzept für eine fürwahr europäische Orgel, eine bislang noch nicht dagewesene Synthese aus den verschiedenen regionalen Baustilen des Barock. Treibende Kraft bei der konzeptionellen Entwicklung und der Disposition war dabei der damalige Organist der Erlöserkirche, der leider inzwischen verstorbene Winfried Berger.

Das klangliche Rückgrat der Orgel bildet ein gravitätisches Plenum auf 16'-Basis mit einer bis in den 8' hinein repetierenden Mixtur, analog zu einem süddeutschen Plenum oder auch dem französischen Plein Jeu. Hinzu kommt ein kleines Plenum auf 8'-Basis mit Prinzipalstimmen in den Lagen 8', 4', 2 2/3', 2', 1 3/5', 1 1/3', ein italienischen Ripieno ist ebenfalls möglich. Die Voce umana, eine Prinzipalschwebung, ist ebenfalls italienischer Herkunft. Der klassische französische Stil ist durch die charakteristischen Zungen und das Cornet repräsentiert. Hier finden sich die Trompette und das Cornet im Hauptwerk, dazu Cornet decomposé, Cromorne, Hautbois und Voix humain im Nebenwerk und der Trompetenbaß im Pedal. Die Horizontaltrompeten Bajoncillo 4' und Clarin 8' im Hauptwerk sind spanischer Herkunft, ebenso wie die Manualteilung im Hauptwerk bei c'/cis', die ebenfalls im flämischen und englischen Orgelbau gebräuchlich war. Der süddeutsche Stil wiederum ist durch die zahlreichen 8'-Farbenregister repräsentiert, Offenflöte, Traversflöte, Copel, Salicional und Quintade in der 8'-Lage, dazu Fugara 4' und die Unterschwebung Unda maris ergeben eine Fülle an klanglichen Abstufungen, die in der besonders hellhörigen Akustik bis ins kleinste Detail wahrnehmbar sind. Ein Principal 16' ab fis unterstüzt das Plenum wie seine Vorbilder z.B. in Ottobeuren. Auch im Pedal wurde mit dem Flötenbaß 8' und Violonbaß 8' zu süddeutsch geprägten Klangfarben gegriffen, ein 32' Bourdonbaß (akustisch aus 16' und 10 2/3' in der großen Oktave) sorgt für das tragkräftige Fundament.

Die süddeutschen Register Quintade, Salicional, Unda maris und Fugara sowie die Hautbois und Voix humain sind im unteren Teil des Gehäuses als quasi separates Werk aufgestellt. Diese Bauweise hat ebenfalls Vorbilder im spanischen Orgelbau. Durch Öffnen einer Klappe im Orgelgehäuse kann die Lautstärke dieser Register verändert werden. Die Orgel ist in drei hintereinander aufgestellten Gehäuseteilen gebaut. Hauptwerk und Nebenwerk befinden sich im vor der Empore aufgestellten großen Hauptgehäuse, dahinter befinden sich auf der Empore die beiden Pedalgehäuse. Eine sowohl elektrisch als auch mechanische betreibbare Keilbalganlage mit 5 Bälgen, die ebenfalls auf der Empore angebracht ist, versorgt die Orgel mit dem nötigen Wind und ist als weitere Besonderheit dieser einzigartigen Orgel zu nennen.

Eine weitere Besonderheit der Orgel ist die kurze Oktavkoppel im Hauptwerk, bei der durch eine mechanische Konstruktion eine kurze Oktave, wie sie z.B. bei spanischen Orgeln verbreitet war, nachgebildet wird. Dadurch wird auch Literatur spielbar, die auf einer normalen Tastatur sonst nicht spielbar wäre.

Diese wunderbare Orgel erfüllt höchste Ansprüche sowohl für die Begleitung im Gottesdienst als auch für Konzerte und Ausbildung. Im Jahr 2019/2020 wurde die Orgel durch die Firma Fleiter (Münster) restauriert und dabei die Stimmung auf eine leicht ungleichmäßig schwebende Stimmung nach Wiegleb festgelegt. Die Orgel erstrahlt nun in neuem Glanz und wird für viele weitere Jahre den musikalischen Mittelpunkt der Erlösergemeinde bilden und mit ihrer einzigartigen klanglichen Gestaltung Orgelfreunde aus nah und fern in ihren Bann ziehen.

Disposition:

Pedal I: C-f'
Subbass 16'
Flötenbass 8'
Oktavbass 4'
Posaunenbass 16'
Trompetenbass 8'
Clarinbass 4'
Bordunbass 32' (C-H 16'+10 2/3', ab c 32')
Contrabass 16'
Violonbass 8'
I-P, II-P
 
I: Nebenwerk: C-g'''
Offenflöte 8' (C-f Eiche gedeckt, ab fis Metall offen)
Traversflöte 8' (C-f von Offenflöte)
Prinzipal 4'
Nasat 2 2/3'
Flageolet 2'
Terz 1 3/5'
Mixtur 3-fach
Cromorne 8'
 
I: Echo: C-g'''
Salicional 8' (C-H Eiche gedeckt, ab c Metall offen)
Unda maris 8' (ab fis, Unterschwebung)
Quintade 8' (C-H aus Salicional)
Fugara 4'
Hautbois8' (ab cis')
Voix Humaine 8'

II: Hauptwerk: C-g'''
Principal 16' (C-f aus Bordun)
Bordun 16'
Principal 8'
Voce umana 8' (ab cis', Schwebung, im Original ab d')
Copel 8'
Oktave 4'
Flöte 4'
Quinte 2 2/3'
Oktave 2'
Terz 1 3/5'
Quinte 1 1/3'
Mixtur 4-5 fach
Cornet 5-fach (ab cis')
Trompette 8'
Bajoncillo/Clarin 4'/8' (Chamade)
I-II, kurze Oktavkoppel

Tremulant für Manualwerk, Kuckuck, Nachtigall, Ventil für Echo

Details

Die Orgel wurde 2020 mit hochwertigen Mikrofonen in Vierkanaltechnik aufgenommen. Dabei wurde ein Mikrofonpaar auf Höhe des Orgelprospekts und in kurzer Distanz von der Orgel entfernt positioniert. Diese Mikrofone liefern einen hohen Anteil an direktem Schall, die Orgel klingt dadurch sehr klar. Im Sampleset sind diese Kanäle mit "Close" bezeichnet. Das zweite Paar wurde an einer typischen Zuhörerposition aufgestellt und liefert einen deutlich höheren Hallanteil. Im Sampleset sind diese Kanäle mit "Distant" bezeichnet.

Für ein optimales Ergebnis wurden für jede Pfeife drei Release-Layer (staccato, portato und lang gehaltene Töne) aufgezeichnet. Das Gebläsegeräusch sowie die Trakturgeräusche wurden eben­falls aufgenommen.

Die Aufnahmen erfolgten in 24bit/48kHz ohne jegliche Filterung. Die Bearbeitung der Samples wurde mit unseren selbst entwickelten Bearbeitungswerkzeugen durchgeführt, wobei insbesondere unser spezielles Rauschentfernungsverfahren zu erwähnen ist. Dieses ist für die Eigenschaften von Pfeifentönen optimiert und ermöglicht eine bislang nicht gekannte Qualität der Rauschentfernung ohne Beeinträchtigung der Klangcharakteristik.

Das Sampleset bildet die Orgel mit ihren Spielhilfen originalgetreu in Hauptwerk ab. Es weist einige Besonderheiten auf, die im Folgenden erläutert sind:

Tremulant:
Das Sampleset verwendet für die meisten Register (alle Manualregister mit Ausnahme von 16'-, Trompeten-, schwebenden und Mixturregistern) spezielle Tremulantsamples, d.h. die Pfeifen wurden jeweils zusätzlich mit Tremulant gesamplet. Dieses Verfahren liefert  den bestmöglichen natürlichen Tremulantenklang. Es hat aber auch Nachteile: Zum einen sind die Schwingungen der einzelnen Pfeifen nicht synchron, jede schwingt unabhängig für sich. Die Geschwindigkeit oder Tiefe des Tremulanten lässt sich nicht nachträglich einstellen. Zum anderen kann man nicht im klingenden Ton umschalten. Hier gibt es zwei Optionen, die über den Schalter Tremulant Retrigger auf der Controls-Seite umgeschaltet werden können: Ohne die Retriggerfunktion wirkt das Ein- oder Ausschalten des Tremulanten nur auf Töne, die danach gespielt werden, bei aktivierter Funktion werden bereits klingende Töne kurz unterbrochen und neu angespielt, so dass der Tremulant sofort wirksam wird. Je nach Ansprechverhalten des jeweiligen Registers ist das mehr oder weniger deutlich hörbar. Am besten klingt der gesamplete Tremulant mit Solostimmen.   

Darüber hinaus steht für alle Register ein modellierter Tremulant zur Verfügung. Hierzu wurden die aufgezeichenten Tremulantensamples analysiert und entsprechende Hüllkurven für die in Hauptwerk vorhandene Tremulantenfunktion für jeden einzelnen Ton berechnet. Der modellierte Tremulant klingt nicht ganz so natürlich wie gesamplet, dafür sind die Schwingungen bei gleichzeitig klingenden Tönen aber synchron und auch das Ein- und Ausschalten bei gehaltenen Tönen funktioniert korrekt.

Der Tremulant wirkt im Original auf beide Manuale gleichzeitig. Im Sampleset wurde ein zusätzlicher Schalter auf der Controls-Seite eingefügt, mit dem der Tremulant auf das Manual I begrenzt werden kann. Dadurch kann man auf dem Hauptwerk ohne Tremulant spielen und gleichzeitig auf Manual I eine Solostimme mit Tremulant, was im Original nicht möglich ist.

Surround:
Das Set enthält "Close" und "Distant" Samples. Im Idealfall sollten diese über getrennte Lautsprecherpaare abgestrahlt werden, um den besten Effekt zu bekommen. Mit den  Schiebereglern auf der Controls-Seite kann man die Anteile getrennt einstellen.  

Geräusche:
Die Gebläse-,  und Trakturgeräusche so-wie das Tremulantengeräusch lassen sich mit den entsprechenden Schaltern auf der Controls-Seite ein- und ausschalten. Diese Schalter sind beim ersten Laden des Samplesets eingeschaltet, beim Schließen von Hauptwerk werden die letzten Einstellungen gespeichert. Die Lautstärke dieser Geräusche entspricht den originalen Verhältnissen und kann über die Intonationsmöglichkeiten in der Hauptwerk­­-Software angepasst werden.

Stimmung:
In der Hauptwerk-Einstellung "Original Tuning" erklingt die Orgel annähernd in der ihr eigenen Stimmung, die minimal ungleichstufig ausgelegt ist (Wiegleb, 1790). Es wurde bei der Erstellung des Sets bewusst entschieden, das virtuelle Instrument nachzustimmen,  dabei aber eine gewisse Ungenauigkeit (+/- 5ct) zuzulassen. Ein "Temperament-File" für die Wiegleb Stimmung ist im Sampleset enthalten und wird automatisch mit installiert. Damit kann man in Hauptwerk diese Stimmung auch als temperierte Stimmung auswählen. Bei Verwendung der in Hauptwerk vorhandenen temperierten Stimmungen (z.B. gleichstufig oder mitteltönig) wird die Orgel sehr exakt auf diese Stimmung eingestellt. Diese exakte Stimmung klingt oft ein wenig steril, weshalb Hauptwerk eine Funktion zur Zufallsverstimmung beim Laden enthält.

Diese in Hauptwerk eingebaute Zufallsverstimmung kann aber für dieses Set nicht verwendet werden, da es bis heute nicht möglich ist sicherzustellen, dass zusammengehörige Front- und Rear-Samples synchron verstimmt werden (Dies ist eine Einschränkung in Hauptwerk und betrifft alle in Multikanaltechnik aufgenommen Samplesets). Das Ergebnis ist meist nicht sehr erfreulich. Deshalb sind die entsprechenden Parameter im Sampleset auf 0 gesetzt, so dass die Einstellung "random detuning" von Hauptwerk keine Wirkung hat. Stattdessen enthält das Sampleset eine eigene Pseudozufallsverstimmung. Dabei kann mit dem Schieberegler auf der Controls-Seite der Grad der Verstimmung eingestellt werden, die Werte sind für jede Pfeife zufällig bestimmt, aber unveränderbar in der Definitionsdatei festgelegt.

Ladenteilung Bass/Diskant:
Das Hauptwerk (Manual II) ist in eine Bass- und eine Diskantlade aufgeteilt, wobei die Teilung entsprechend der spanischen und flämischen Tradition zwischen c' und cis' erfolgt. Um das Registrieren zu vereinfachen, wenn man die Ladenteilung nicht nutzen möchte, wurde auf der Controls-Seite ein Schalter integriert, mit dem man die Registerzüge verbinden kann.

Echowerk
Die Pfeifen des Echowerks sind im unteren Gehäuseteil der Orgel untergebracht. Durch Öffnen einer Klappe kann die Lautstärke dieses Teilwerks geringfügig erhöht werden. Im Sampleset kann der Schwelleffekt verstärkt werden, wobei dann die Lautstärke bei geschlossenem Kasten weiter reduziert wird. Wie im Original erklingen die Register des Echowerkes nur, wenn der Registerzug "Ventil" gezogen ist.


Virtueller Spieltisch

Der virtuelle Spieltisch besteht aus verschiedenen Bildschirmseiten, die für die Bedienung mit Touchscreens optimiert wurden. Alle Bildschirmseiten sind in sehr hoher nativer Auflösung erstellt, so dass auch bei hoch auflösenden Bildschirmen die maximale Auflösung des Monitors voll genutzt werden kann. Folgende Bildschirmseiten sind verfügbar:  
    
Konsole
Diese Seite ist nicht zur Bedienung des Samplesets gedacht, sondern um dem Organisten einen Eindruck vom realen Spieltisch zu geben. Hier wurde ein Foto des Spieltischs mit bewegten Registern versehen. Die Beschriftung ist aber aufgrund der geringen Größe nur schwer lesbar. Diese Bildschirmseite ist auch für die MIDI-Zuweisung der Manuale ideal.


Registerseite
Diese enthält alle Bedienelemente mit Ausnahme der Manuale und des Pedals. Dabei wurde bei der Darstellung der Seite auf eine gute Lesbarkeit geachtet. Diese Bildschirmseite ist ideal für die Bedienung des Samplesets mit einem Touch­­screen geeignet. Die Anordnung der Register entspricht dabei dem Original. Auf dieser Seite wurde die Zuordnung der Register zu den Manualen deutlich dargestellt, außerdem sind die Fußlagen aufgeführt.

Linke/rechte Registerseite
Zur noch besseren Lesbarkeit bei Setups mit zwei Monitoren wurden auch ge-trennte Registerseiten (links und rechts) erstellt. Diese sind vor allem für das Hochformat ausgelegt und entsprechen dann jeweils der linken bzw. rechten Hälfte der Registerseite. Aus technischen Gründen ist es in Hauptwerk notwendig, diese Seiten zusätzlich auch in Quer-format zu erstellen. Dafür musste jedoch eine deutlich vom Original abweichende Anordnung der Register gewählt werden.

Controls
Über diese Seite werden verschiedene Einstellungen vorgenommen. Dies sind die Balance zwischen den Aufnahmekanälen sowie die Steuerung der verschiedenen Geräusche und Tremulanten­einstellungen. Diese Bildschirmseite wurde bereits weiter oben abgebildet.

Voraussetzungen
Lizenzbest.

Das Sampleset benötigt einen leistungsfähigen Windows- oder Apple Mac-OS Computer mit einem aktuellen 64-bit-Betriebsystem und die Hauptwerk™ Software (Advanced Edition ab Version 4.2). Für ein optimales Ergebnis sind eine ausreichend leistungsfähige CPU (z.B. moderne Quadcore CPU) und genügend Hauptspeicher (RAM) entscheidend. Die folgende Tabelle zeigt den Speicherbedarf in MB für die Samples bei verschiedenen Ladeoptionen an.

  komprimiert unkomprimiert
16 bit 4.8 GB 7.6 GB
24 bit 8.7 GB 14.8 GB

Die von Hauptwerk verwendete Komprimierung der Samples ist verlustfrei, d.h. das Laden mit der Option "compressed" verursacht keinen Qualitätsverlust. Allerdings wird beim Spielen des Sets etwas mehr CPU-Leistung benötigt. Die beste Qualität wird beim Laden mit 24-Bit Auflösung erreicht, mit geringen Einbußen kann jedoch auch die Auflösung von 16-Bit gewählt werden. Da dies in Hauptwerk für jedes Register einzeln eingestellt werden kann, ist es möglich, die Ladeoptionen individuell an den verfügbaren Hauptspeicher anzupassen.

Für die Installation des Samplesets werden ca. 10 GB freier Platz auf der Festplatte benötigt.

Lizenzbedingungen

Die Lizenzbedingungen für unsere Samplesets können Sie hier ansehen.

Format:

Dieses Sampleset ist sowohl für Hauptwerk Version 4.x als auch für die Versionen 5 und höher erhältlich. Die HW 4.x-Version des Sets ist durch Hauptwerks Basisschutz geschützt. Sie können eine voll funktionsfähige Testversion von unserem Server herunterladen und zum Testen verwenden, solange Sie möchten. Nach einem Kauf erhalten Sie einen Link zum Herunterladen einer kleinen Datei (Orgeldefinition), die die Einschränkung der Testversion (periodische Stummschaltung) aufhebt. Ab HW-Version 5 und darüber hinaus ist das Sampleset durch das iLok-System geschützt und daher ist für die Installation und Nutzung des Samplesets eine aktivierte Lizenz erforderlich. Nach dem Kauf erhalten Sie von uns einen Aktivierungscode, um die Lizenz in der iLok-Lizenzmanager-Software freizuschalten. Sie können von uns auch einen Aktivierungscode für eine kostenlose 14-tägige Testphase erhalten, mit dem Sie das Sampleset 14 Tage lang ohne Einschränkungen testen können.

Download und Installation:

Das Sampleset wird ausschließlich als Download (ca. 8 GB) ausgeliefert. Dabei sind separate Versionen für Hauptwerk Version 4.2 und für Hauptwerk ab Ver­sion 5 verfügbar. Dieses ist notwendig, da beim Wechsel zu Hauptwerk 5 das Ver­schlüsselungsverfahren geändert wurde. Eine detaillierte Installationsanleitung für Ihre Hauptwerk-Version finden Sie im Hauptwerk Main User Guide. Diesen können Sie in Hauptwerk über das Help-Menü aufrufen. Für die Installation und Nutzung des Samplesets in Hauptwerk ab Version 5 benötigen Sie eine iLok-Lizenz für dieses Set. Hierzu erhalten Sie nach dem Kauf von uns einen Aktivie­rungscode, mit dem Sie Ihre Lizenz im iLok License Manager freischalten können.

Bitte beachten Sie, dass Sie zur Installation in Hauptwerk 5 möglicherweise eine aktuelle Version der Hauptwerk Licencing Packages installieren müssen, da die Installation sonst mit einer Fehlermeldung abbricht. Die Hauptwerk Licencing Packages erhalten Sie ausschließlich von der Hauptwerk Webseite.

Die Downloaddatei der Vollversion für HW4 enthält lediglich die Orgel­definitionsdatei (ODF) und muss ZUSÄTZLICH zur kostenlosen Trial­version installiert werden, da diese sämtliche Samples und Grafiken enthält.

Während der Installation wird die Lizenzvereinbarung angezeigt, die Sie unter dem oben angegebenen Link finden. Sie können mit der Installation nur fortfahren, wenn Sie die Lizenz­ver­einbarung annehmen.

 

Bilder

Klangbeispiele

Auf der Contrebombarde Webseite finden sich bereits einige Demos, die mit diesem Sampleset eingespielt wurden. 

Hier ist ein Link zu einer Playlist mit diesem Sampleset.

Ein exzellentes "Tour of Stops"-Video von Paul Fey finden Sie hier.

Testversion

Für Hauptwerk Version 4.x können Sie eine vollständige Testversion herunterladen. In dieser Version wird der Ton periodisch stummgeschaltet, sobald Sie mehr als drei Register gleichzeitig gezogen haben. Ab Version V gibt es für dieses Set die Trennung zwischen Voll- und Testversion nicht mehr. Der Download beinhaltet das komplette Sampleset. Zur Nutzung in Hauptwerk V benötigen Sie eine Lizenz. Zum ausgiebigen Testen des Samplesets senden wir Ihnen auf Anfrage einmalig kostenlos einen Aktivierungscode für eine 14-tägige Testlizenz zu, diesen können Sie hier anfordern.

Sie finden Die Links zum Download auf unserer Downloadseite.

Verfügbare Optionen:
Bitte klicken Sie auf den kleinen Pfeil rechts am Auswahlfeld, um die Liste der verfügbaren Optionen anzuzeigen. Wählen Sie dann die gewünschte Option durch Klicken mit der linken Maustaste auf den entsprechenden Eintrag aus. Vom normalen Produktpreis abweichende Preise werden in der Liste angezeigt.
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